Den inneren Heiler umarmen

Wir alle haben in uns eine eigene Welt, eine wunderbare Welt der Vielfalt. Wir sind nicht einfach nur Mensch mit einem physischen Körper. Wir bestehen aus vielen inneren Facetten. Die der inneren Eltern, des inneren Partner/in, der inneren Freunde. Viele Kräfte oder Gestalten, ob menschlich, tierisch, auch mineralisch finden wir in uns. Sich selbst kennen zu lernen und zu erobern, ist spannender als jeder Krimi oder jede Abenteuerreise in die Wildnis. Wir sind interdimensional, unsere verschiedenen Körper sind in den vielen Dimensionen des materiellen Universums. Der Weg, das zu erkennen, ist es, was wir jetzt erleben. Immer näher kommen wir unserem Sein. Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich? Wo komme ich her? Bin ich nur dass, was ich hier körperlich darstelle oder habe ich viele andere Facetten?“

Wenn wir beginnen, uns mit der interdimensionalen Brille zu begucken, bekommen wir oft ein befremdliches Gefühl, denn wir meinen uns ganz gut zu kennen. Aber wir sind so groß, sogar unendlich, so wie die gesamte Schöpfung es ist. Wir enden nirgendwo, denn wir sind Teil des großen Schöpfers. Wir haben in uns einen göttlichen Funken. Mögen wir auch noch so ängstlich sein, wenig Selbstbewusstsein haben, vielleicht kränkeln oder sogar für uns scheinbar große Verfehlungen begangen haben: Der Göttliche Funken ist immer da, er ist nie fort. Er ist fest in uns verankert. Und er möchte nun, in dieser transformatorischen Zeit mit uns Kontakt aufnehmen. Dieser Funken ist Teil der Urquelle, des großen Schöpfers, des Urgedanken. Somit können wir auch gern sagen: Wir sind Gott! Und Gott hat alle Qualitäten, alle Fähigkeiten in sich. Mein geistiger Freund und Lehrer KRYON sagt immer gern: Wenn wir uns unserer Quantenhaftigkeit bewusst werden, können wir alles leben, was wir uns vorstellen. Wir können Heiler/In sein, Priester/In, Lehrer oder Politiker. Wir können malen, dichten, tanzen, singen, komponieren, ein großer Wissenschaftler sein, alles ist  möglich. Wir haben in unserer DNS alles gespeichert, was jemals stattgefunden hat auf dieser Erde, und alles, was wir jemals waren, ist dort auch kodiert. Die Kunst ist, sagt KRYON, interdimensional zu werden, indem wir alle Qualitäten, alle Möglichkeiten, die wir ja schon gelebt haben, jetzt in unser Leben ziehen.

Das bringt auch mit sich, dass wir alles, was in uns ist, kennen lernen können und es auch für unseren täglichen Bedarf einsetzen. Wir lernen im äußeren Entspannungstechniken, Yoga, und viele andere Konzepte, um uns zu lockern, unser Körpersystem ins Gleichgewicht zu bringen und uns wohl zu fühlen. Doch wir haben in uns unseren eigenen Heiler und auch die Möglichkeit, mit unserem Hauptelementarwesen zu sprechen, das unseren Körper mit seinem Bewusstsein hält und über viele elementaren Helfer verfügt. Vielleicht visualisieren wir ihn und sprechen ihn an, um zu fragen, warum unser Rücken so schmerzt oder die Nackenverspannungen nicht gehen wollen. Warum unser Knie schon so lange zwackt oder der Husten nicht gehen will. Wir können unseren inneren Heiler fragen, was wir tun können, um uns so richtig wohlig zu fühlen, voller Lebensfreude zu sein und wieder mehr zu lachen. Wäre das nicht eine wunderbare Möglichkeit, das Leben freudvoller und ganzheitlicher zu leben?

Stellen wir uns vor, wir können all das visualisieren. Wir suchen uns beispielsweise in uns selbst einen wunderbaren Ort, den wir schon immer besuchen wollten oder vielleicht schon kennen lernten und uns gern an ihn erinnern. So einen Platz, wo wir entspannt waren, lebensfroh und voller Abenteuergeist. Wir können uns geistig dort sofort hinbegeben und diese Qualitäten wieder erleben. Dafür muss man nicht körperlich dort hinreisen. Alte Mystiker wussten schon, dass man auch mit dem Geist reisen kann, und dass es genauso real ist, wie eine physische Reise. Man könnte Yoga oder Sport auch geistig tun, es hätte dieselbe Wirkung, unglaublich, oder ? In uns ist alles, was wir ersehnen. Wenn wir Katzen lieben und keine eigene bei uns haben, können wir uns eine vorstellen und mit ihr gemütlich auf dem Sofa liegen und schmusen. Oder: Wenn wir Schmerzen haben, uns unwohl oder ausgezehrt fühlen, legen wir uns im Geiste auf eine Behandlungsliege und bitten unseren inneren Heiler, uns mit Energie zu füllen und die Schwachpunkte unseres Körpersystems auszugleichen. Das klappt ganz sicher.

Ich lege mich jeden Abend in meinem inneren Heilzentrum auf eine kristalline Liege und bitte meinen inneren Heiler, die schwereren Tageserlebnisse aus meinem System zu entfernen und meinen Kopf von Gedanken zu befreien, die ich nicht mehr nähren will. Ich bitte darum, mein Herz weit zu öffnen und eventuelle alte Speicherungen und auch alte Ängste zu lösen, mich frei und klar zu machen, soweit es möglich ist. So schlafe ich anders ein, als wenn ich die Tageserlebnisse mit in die Traumebene nehme. Je klarer wir in die nächtlichen Aktivitäten gehen, desto mehr können wir vielleicht unsere Erlebnisse mit geistigen Führern, Lehrseminare oder Besuche bei geistigen Freunden und Meister bewusster mit zurücknehmen. Wir können uns immer mehr erinnern, wo wir nachts agieren, ob wir anderen Seelen helfen, lichtvolle Plätze aufzusuchen, viele von uns Erwachten tun dies, oder wir wissen, wo wir selbst unterrichtet werden für weitere Schritte.

 

Diese Zeit ist nicht leicht zu leben, wir lösen viel auf und unsere Umwelt zeigt uns, wo wir noch loslassen dürfen und vielleicht andere Wege einschlagen können. Sich selbst immer mehr anzunehmen und lieb zu haben, ist das Wichtige in dieser Zeit es Wandels. Denn wer sich selbst lieb hat, sich umarmt und in sich ruht, hat auch Verständnis für andere. Letztlich sind wir alle eine große Familie und nicht voneinander getrennt!

Barbara Bessen

 

 

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