“Du bist der Schöpfer!”

Wie schwer fällt es uns, zu akzeptieren, dass alles, was in unser Leben tritt, selbstgemacht ist. Oder sind Sie sich dessen schon ganz bewusst? Wir neigen immer noch dazu, alles, was uns von außen als unangenehm in unser Leben tritt, nicht als eigenverantwortlich anzusehen. Wir hadern mit den Verursachern unseres Leids oder Schmerzes, oder einfach mit einer unangenehmen Situation, die uns augenscheinlich jemand zugefügt hat und dafür verantwortlich ist – so meinen wir. Dabei ist es wirklich ein kosmisches Gesetz, diese Sache mit dem Karma, mit der Ursache und Wirkung. Wir gleichen aus, was wir gesät haben. Und – das scheinbar Unvorstellbare ist, wir haben uns die, die uns etwas „antun“ auch noch selbst eingeladen, wir haben uns mit ihnen auf der anderen Seite des Schleiers verabredet. Und alle Krankheitssymptome sind nicht (nur) irgendwelchen Viren oder anderen Umständen zu verdanken, denn die Frage ist doch: Warum hat unser Immunsystem dies nicht abgewehrt? Wir haben uns diese Symptome selbst erschaffen, so abstrus es auch klingen mag. Wenn uns also etwas ereilt, was unser Leben durcheinanderbringt, seien es Umstände, Krankheiten oder Menschen ist es hausgemacht. Die wichtige Frage ist: Wie können wir diese Umstände verändern? Wie werden wir gesund oder wie können wir Frieden erfahren? Indem wir in uns schauen. Indem wir unsere höhere Instanz, unser Höheres Selbst bitten, es möge uns mit Bildern oder Worten zeigen, warum wir dies erleben, und was es uns sagen will. Früher haben wir durch Reinkarnationstherapien alte Speicherungen und karmische Prägungen lösen können, heute haben wir die Chance, direkt mit dem Höheren Selbst, unserem Göttlichen Repräsentanten oder mit geistigen Meistern dies selbst zu tun.

Eine kleine Anleitung für diese Art der Klärung: Wir begeben uns auf eine innere Reise, wir visualisieren eine Plattform und bitten die geistigen Freunde und/oder das höhere Selbst dort auch zu erscheinen. Mit ein bisschen Übung ist dies leicht möglich. Die geistigen Meister und auch unser Höheres Selbst können vor unserem geistigen Auge eine Form annehmen, in der sie sich uns präsentieren wollen. Und wir stellen ihnen dort unsere Sorge vor, wir erklären unser Problem und bitten um Aufklärung. Dann spüren wir anfangs meist eine große Welle der Liebe, des Verständnisses, dem folgen Bilder, vielleicht sind es andere Leben, in die wir hineinrutschen oder Kindheitserlebnisse, die vielleicht das Problem aufdecken. Oder/und wir hören telepatisch Worte, die die Lage, die Krankheit, die Sorge aufdecken und von vielen Seiten beleuchten.

Ich selbst kontaktiere auch gern das Höhere Selbst eines anderen, mit dem ich vielleicht etwas klären möchte. Ich bitte das Höhere Selbst auf die Plattform und frage, warum ich zum Beispiel Sorgen mit einem Menschen habe oder warum wir uns streiten. Das Höhere Selbst des anderen zeigt oder sagt mir dann, woher die Spannung stammt. Und immer ist es danach sehr verständlich, ich kann „Aha“ sagen und verstehe. Dann bitte ich, ob es die Meister sind, das andere oder mein Höheres Selbst um einen Rat, wie ich die Situation auflösen kann. Manchmal geht es sofort, dann spüre ich lichtvolle Schübe in meinem System oder ich sehe, wie eine Prägung aufgelöst wird, indem das Bild der Ursache sich auflöst. Oder ich höre einen Rat, was ich tun kann, um Frieden zu erreichen. Erzengel Michael hat mir vor Jahren ein Schwert geschenkt. Mit dem agiere ich oft selbst, indem ich Verbindungen zu anderen oder zu einer Prägung durchtrenne. Ein paar tiefe Atemzüge und oftmals ein langer Spaziergang, indem ich das Ganze nochmal Revue passieren lasse zeigen mir, ich habe etwas entlassen. Manchmal allerdings braucht eine solche Klärung auch etwas Zeit. Das passende Zeitfenster ist noch nicht da. Aber – ich sage das ganz salopp: Ich kann mich auf meine höhere Instanz und auf die geistigen Freunde verlassen. Jede Prägung, die sich durch Menschen, Erlebnisse oder Krankheitssymptome zeigen, lösen sich auf. Manchmal sind auch andere Begegnungen, Ereignisse damit verbunden. Und – ich hab es auch schon erlebt, dass Prägungen mit anderen Speicherungen verbunden sind, es ist wie ein ganzes Paket, das sich auflösen will. Wir sind ja in einer sehr hochenergetischen Zeit, die hohe Frequenz, die sich aus dem Zentrum der Galaxie zu uns strahlt, die mein geistiger Freund Kryon als „Goldene Welle“ bezeichnet, hilft dabei und wirkt wie eine Generalamnesie. Sie geht durch alles hindurch und löst altes auf, ob wir es wollen oder nicht. Und das Gute ist, wir können es nicht beeinflussen, wir können uns „nur“ hingeben. Mit dieser Neukalibrierung der Menschheit zum kosmischen Menschen steht uns auch die hohe weibliche Göttinnenkraft zur Verfügung. Sie schüttet ihre Gnade über alle Menschen aus, die reiner Absicht sind. Diese Gnade unterstützt unsere Transformation, es ist leichter loszulassen. Und dann, wenn wir viel losgelassen haben, werden wir zum wahren Schöpfer, der nicht aus der Vergangenheit heraus erschafft, denn die haben wir ja losgelassen. Wir leben nun, 2014 und die folgenden Jahre dienen der Zielsetzung, die göttlichen Visionen, von denen wir immer geträumt haben. Wir erschaffen uns den Himmel auf Erden.

Barbara Bessen

www.barbara-bessen.de

Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift “einfach ja” 4/2014

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