Eine Reise nach Sylt, April 2013

Fünf Tage „In der Stille sein!“

Wie sagt der Volksmund so schön: „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen“… Unsere Ausrichtung für die Insel Sylt war von vorn herein nicht auf Abenteuer und viel im Äußeren erleben ausgerichtet, sondern mehr auf die innere Einkehr. Aber da kann man ja bekanntlich auch viel erleben! Als Seminarleiterin bin ich viel unterwegs mit Gruppen, auch im Ausland. Und vielfach ist dann unsere innere Arbeit in den Seminarräumen und äußerlich genießen wir auch, was der Ort unserer Reise zu bieten hat.

Bei Sylt ist das Hauptaugenmerk natürlich auf das Wasser und auf die Dünen gerichtet. Wir wählten diesmal das Seminarhaus und die Akademie Klappholttal. Eine wunderbare Anlage, die hinter dem bekannten Nobel-Ort Kampen und vor dem letzten Örtchen List liegt. Etwas zurückgelegen und ganz in den Dünen, das hatte mich bei meiner Suche nach einem geeigneten Platz besondern überzeugt. Wenn man nicht viel von der Insel sehen möchte, sondern Wind, Sonne und Sand und natürlich die Stille genießen möchte, ist man hier sehr gut aufgehoben. Mich hat es bei meinem ersten Besuch etwas an meine Schulzeit und Unterbringung in Jugendherbergen bzw. Landschulheimen erinnert. Doch bei genauerem Hinschauen spürte ich: hier ist die Einfachheit der Luxus. Hier darf man allen Schnickschnack beiseite lassen und in urigen Holzhäusern oder größeren Unterkünften das Ursprüngliche genießen. Gerade in dieser Zeit des Überflusses und teilweise Übergenusses ist so etwas Klares, Bodenständiges und einfach Gutes genau das Richtige.

Wir waren eine Gruppe von nicht ganz vierzig Leutchen, die überwiegend aus Deutschland kamen. Ein paar Schweizer haben die weiter Anreise gewagt und zwei Österreicher. Leichter anzureisen ist es über eine Flugverbindung. Sylt hat einen kleinen Flughafen. Mit den Inselbussen kann man hier alles gut erreichen, auch unser Zuhause dieser fünf Tage. Einige sind schon eher angereist, andere blieben länger, um noch mehr dieser Insel zu genießen.

Wenn man hierher kommt, weiß man, dass es gut ist, feste Kleidung dabei zu haben, gutes Schuhwerk und eine Mütze ist auch oft passend. Denn das Wetter ist um diese Jahrezeit unberechenbar und im Zweifelsfalle kühler und  windig. Doch man findet immer einen Platz, der geschützt ist, an dem man sonnenbaden kann. Die Insel Sylt ist bekannt dafür, dass sie heilerische Qualitäten hat. Es sind die Elemente, die hier sehr intensiv wirken und zu spüren sind. Gut geschlafen haben hier wohl alle Teilnehmer in dieser Zeit (es sei denn, sie waren in intensiven spirituellen Prozessen..).

Wir hatten ein volles Seminarprogramm. Das fand in einem sehr ehrwürdigen und energetisch sehr klaren Raum statt, der sicher schon in den Gründerzeiten von den Initiatoren dieses Hauses genutzt wurde. Wir hörten viele Botschaften von den geistigen Freunden. Auf solchen Reisen kann man spüren, wie sich die Energie dieser Arbeit konstant erhöht und wie wir uns in einem besonderen Feld der Liebe aufhalten. Einige von uns hatten Sorgen und Probleme mitgebracht, die sie gern bearbeiten bzw. zu einer Lösung kommen wollten. Auch Krankheitssymptome wollten beguckt und eventuell in die Heilungsebene geführt werden.

Wenn wir so zusammen sind, besteht immer die Möglichkeit – solche Seminarräume suche ich aus – auch im liegen zu arbeiten. Das heißt, wir haben Matten, auf denen wir geistige Reisen unternehmen. Wir versinken in andere Ebenen des Seins. Auf dieser Reise waren die Höhepunkte eine Reise nach Telos, in den Heilungstempel des Hohepriester Adama (eine Stadt im Berg Mount Shasta von alten Lemurien). Wir durften dort einem persönlichen Heilungsritual beiwohnen. Wir haben im Liegen die „Goldene Welle“ unter Kryons Führung genießen dürfen. Und Saint Germain hat uns in den atlantischen Heilstempel der Violetten Flamme geführt und uns dort behandelt, geklärt und transformiert.

So eine Reise ist viel innere Arbeit, deshalb ist es gut, sich immer wieder zwischendurch durchpusten zu lassen und Spaziergänge am Meer zu machen. Wir hatten zwei freie Nachmittage, die jeder individuell genoss. Vielleicht durch eine Busfahrt zum unteren Zipfel Sylts, nach Hörnum. Oder um durch Keitum zu bummeln, diesem herrlichen Ort mit den vielen Reetdachhäusern und der Möglichkeit, einen leckeren Kuchen in den Cafes zu schlemmen. Einige von uns haben zum ersten Mal eine leckere Friesentorte probiert, hmm lecker.

Ein Highlight war ein Vortrag des Leiters vom Klappholttal, Herrn Schiller, der uns sehr kompetent und auch humorvoll ein bisschen tiefer in die Vergangenheit von Sylt eintauchen ließ. Und selbst ich als Norddeutsche und alter Sylt-Fan hab noch einiges neues erfahren.

Wir kommen wieder liebes Sylt und liebes Klappholttal. Ich hab grad für April 2014 gebucht und freue mich jetzt schon.

Barbara Bessen

 

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