“Göttliche Visionen leben”

Jetzt ist die Zeit für Wunder! Ja, wirklich! Wir schwingen in einer stetig wachsenden Präsenz der Einheit, einer so hohen Frequenz, wie sie nie hier auf der drittdimensionalen Erde möglich war. Eigentlich sind wir nicht mehr auf der drittdimensionalen Erde. Zumindest nicht mit beiden Beinen, wie mein geistiger Freund Kryon es immer sagt. Mit einem Bein stehen wir in der Dualität, mit dem anderen in der Interdimensionalität. Die Kunst ist, beide  miteinander zu verbinden. Das tun wir Menschen jetzt in dieser Zeit des Wandels. Wir switchen, wie bei einem Fernsehgerät, in unseren Programmen hin und her. Das ist nicht immer einfach, denn manches, was wir tun erscheint uns selbst völlig ver-rückt. Wirklich verrückt, weil vieles nicht mehr an der Stelle, dem Ort stand oder sich wie immer verhielt, wie wir es kennen. Vieles im täglichen Leben fühlt sich anders an, oft auch nicht einmal verkehrt, sondern einfach anders, eigenartig, komisch, so dass wir manchmal sogar verwirrt sind und nicht so recht wissen, wie wir reagieren sollen reagieren. Menschen, die wir schon lange kennen, sind fremd für uns, Fremde erscheinen wie alte Bekannte. Kinder verhalten sich plötzlich sehr verständnisvoll, weise, sodass wir lachen müssen. Die Welt verändert sich, nichts ist mehr so wie es war, der Wandel stellt alles auf den Kopf. Und wenn wir nach außen gucken, in die Weltpolitik oder auch im eigenen Land oder direkt vor die Haustür: Die gemütliche Art zu leben, wie wir sie als Lebensziel anstreb(t)en, auch weil man es uns beibrachte, funktioniert nicht mehr so recht.

Auch unsere Ziele verändern sich. Fast erscheint es uns als fade, sich auf ein neues Auto zu freuen. Eigentlich ist das alte auch ausreichend. Möglicherweise ist es viel spannender, das Geld anders anzulegen, und sich vielleicht einige Tage oder Wochen zurückzuziehen, aufs Land zu fahren, fremde Gegenenden und Menschen zu besuchen, um ihre Lebensart und –Ideen kennen zu lernen. Oder – um ganz  bei sich zu sein, tiefer das eigene Sein kennen zu lernen. Wir fragen nach den Sinn des Hierseins, und warum sich so viele Dinge verändern. Wir fragen nach dem Ziel dieses Erdenlebens. Ja, warum sind wir eigentlich hier auf der Erde? Für viele von uns, die solche Medien, wie diese Zeitschrift lesen, hat sich eh schon viel verändert, wir beschäftigen uns schon länger mit ähnlichen Fragen. Immer mehr Menschen folgen diesen Spuren, die wir gelegt haben. Wir sind also nicht mehr eine Minderheit, die vieles, was hier geschieht infrage stellt. Und jeder tut dies auf seine Art. Gucken wir in die Ukraine, nach Afrika sehen wir Menschen, die sich auflehnen und eine andere Art der politischen Führung und der damit verbundenen Freiheit fordern. Sie schauen vielleicht nicht bewusst in sich und besprechen sich mit ihrem Höheren Selbst, was zu tun ist. Sie tun es, weil sie fühlen, dass es sein muss, dass es richtig ist. Sie folgen ihrer Intuition. Und wenn wir direkt um uns herum gucken, gibt es die, die versuchen, alles so zu tun wie immer und die, die innehalten und sich auch von innen heraus zu neuen Ideen inspirieren lassen.

Wenn wir dies noch näher beschauen, können wir eine zarte Verbindung entdecken, die geistigen Freunde sprechen von einem kristallinen Netz, das die Erde umspannt. Es ist das menschliche Bewusstsein. Und das verändert sich gerade. Die Frage ist, was wir tun können, dieses Gitter zu stärken, auch um vielleicht den Rebellierenden Mut und Kraft zu geben, die für mehr Freiheit kämpfen. Alle Veränderungen und die Verstärkung dieses Wandels geht über jeden einzelnen von uns. Wir müssen bei uns selbst beginnen, die Fragen des Lebens zu beantworten. Und das geht – wie schon in der Hermetik oder anderen traditionellen Wegen des Erwachens über die innere Schau. Gucken wir in uns und lauschen der eigenen inneren leisen Stimme. Es ist die des Höheren Selbstes, des Baugefühls, der Intuition. Sie flüstert uns zu, was wir jetzt wissen und tun müssen. Wir können dieser Stimme folgen oder der lauten, die sich gern in verschiedenen Facetten des inneren Unterbewusstseins meldet, die unserer Persönlichkeit, unseres Egos. In uns leben viele Archtypen, viele innere Anteile, das innere Kind, die innere Mutter, auch die Angst, das Minderwertigkeitsgefühl, die mangelnde Selbstachtung und viele weitere Aspekte. Die prägen den lieben langen Tag unsere Gedanken und folgende Reaktionen. Viele von uns haben schon seit Jahren an diesen inneren Prägungen gearbeitet und viel losgelassen, nach welcher Tradition auch immer.

Nun ist es an der Zeit, sich stärker auf das wahre Sein zu besinnen. Natürlich leben wir immer noch in einem physischen Körper und gehen unseren täglichen Aufgaben nach. Die Frage ist nur, wer oder was aus dem Inneren prägt unseren Alltag und unsere Entscheidungen. Das Höhere Selbst oder das Ego? Lauschen Sie die nächsten Stunden und Tage mal tiefer in sich, und warten Sie einen Moment, wenn Sie auf ein Ärgernis reagieren wollen. Wenn der Nachbar wieder ihren Parkplatz genommen hat oder Ihr Partner unachtsam Ihnen gegenüber war. Gehen Sie in die Stille, horchen Sie nach innen, atmen vielleicht auch ein paar Mal tief. Und – Sie werden spüren, der Ärger verfliegt und vielleicht reagieren Sie anders als Sie es vorher getan hätten. Das gilt auch für wichtige Entscheidungen, die getroffen werden wollen. Ein „Rat“ aus der inneren höheren Instanz ist immer empfehlungswert, er ist ohne Wertung und Ängste.

Wenn wir immer mehr von den alten Prägungen aus der Kindheit und auch aus anderen Leben, Themen, die wir in dieser Inkarnation bearbeiten wollten, losgelassen haben, kommen wir tiefer zu dieser leisen Stimme, zu uns selbst. Und dann kommen auch andere Ideen, neue Ziele in unser Leben, auch welche, die eigentlich, aus der dualistischen Ebene betrachtet, unmöglich umzusetzen sind. Und dennoch, sie funktionieren. Was wir brauchen ist Mut und Vertrauen, dass wir alles nicht nur mit dem Ego tun, sondern auch aus der Höheren Ebene. Wir bekommen große Unterstützung, auch weil wir den Boden für andere ebnen. Wie es Jeshua(Jesus) und andere Weise schon taten. Diese wachsende Verbindung zu uns selbst zieht die Wunder in unser Leben, die wir gern hätten. Unsere klar fokussierten, mit Gefühl aus dem Heiligen Höheren Herzen unterlegten Kreationsgedanken erschaffen diese Wunder. Und das Göttliche daran ist, wir helfen, die so sehnlichst erwartete Neue Erde zu kreieren. Wir erschaffen den Frieden, der zuerst in uns selbst erwachen muss.

Damit verbunden ist sicherlich auch, dass wir feststellen, wir brauchen sehr wenig, um zufrieden zu sein. Wir häufen um uns herum immer noch Dinge, die wir – genauer betrachtet – nicht brauchen. Unsere Persönlichkeit erfreut sich an dem Vielen. Viel zu haben erschafft Sicherheit, eine Komfortzone. Es verdichtet aber auch das eigene Feld. Jedes Gesammelte und gehortete, das wir in unserem Umfeld deponieren hat eigene Energie und prägt uns. Dieser Wandel ermutigt uns auch, überall bei uns aufzuräumen, Dinge weiterzugeben oder zu verschenken. Alles, was wir haben, erfordert unsere Aufmerksamkeit und Zeit. Wenn wir wenig haben, sind wir flexibler, auch beweglicher für spontane kleine Veränderungen. Ich kenne einige Menschen, die lediglich einen kleinen Koffer  mit persönlichen Dingen bei sich haben. Davon zwei sogar, die keine eigene Wohnung möchten, sie sind mal hier mal dort und jederzeit bereit für Veränderungen. Vielleicht für eine Auszeit in einem fernen Land, um sich noch besser kennen zu lernen.

Ich freue mich auf dieses Jahr und die folgenden, sie haben eine andere Qualität, auch wenn diese im Moment oft nur mit dem inneren Auge klar wahrnehmbar ist! Zeitlich gesehen sind wir in Erwartung, aber was ist schon Zeit und Raum, alles ist jetzt!

Barbara Bessen

Dieser Artikel wurde in der Zeitschrift prisma veröffentlicht.

www.barbara-bessen.com

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